Bei den jüngsten Nationalratswahlen in Österreich errangen die beiden Rechtsaußen-Parteien Freiheitliche Partei Österreichs und das Bündnis Zukunft Österreich zusammen 29 % der Stimmen, womit sie ihren Stimmenanteil gegenüber den letzten Wahlen im Jahr 2006 verdoppelten. Gegenüber Einwanderern, vor allem Muslimen, und der Europäischen Union vertreten beide Parteien die gleichen Positionen, nämlich eine Mischung aus Angst und Abscheu. Da die beiden Parteichefs Heinz-Christian Strache und Jörg Haider einander verachten, ist die Wahrscheinlichkeit einer Koalition der Rechtsaußenparteien gering. Dennoch: Wir haben es hier mit dem Heimatland Adolf Hitlers zu tun, wo Juden einst gezwungen wurden, mit Zahnbürsten die Straßen Wiens zu schrubben, bevor man sie deportiert und umgebracht hat. Das Wahlresultat ist daher beunruhigend, aber wie beunruhigend wirklich?
Bei den jüngsten Nationalratswahlen in Österreich errangen die beiden Rechtsaußen-Parteien Freiheitliche Partei Österreichs und das Bündnis Zukunft Österreich zusammen 29 % der Stimmen, womit sie ihren Stimmenanteil gegenüber den letzten Wahlen im Jahr 2006 verdoppelten. Gegenüber Einwanderern, vor allem Muslimen, und der Europäischen Union vertreten beide Parteien die gleichen Positionen, nämlich eine Mischung aus Angst und Abscheu. Da die beiden Parteichefs Heinz-Christian Strache und Jörg Haider einander verachten, ist die Wahrscheinlichkeit einer Koalition der Rechtsaußenparteien gering. Dennoch: Wir haben es hier mit dem Heimatland Adolf Hitlers zu tun, wo Juden einst gezwungen wurden, mit Zahnbürsten die Straßen Wiens zu schrubben, bevor man sie deportiert und umgebracht hat. Das Wahlresultat ist daher beunruhigend, aber wie beunruhigend wirklich?